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Das Health-i Jubiläumsjahr

Wo kleine Teams große Wirkung entfalten

Seit einem Jahrzehnt macht die Health-i Initiative sichtbar, was im Gesundheitssystem oft übersehen wird: die Kraft junger Unternehmen, Versorgung neu zu denken. Die Jubiläumsausgabe zeigt, warum Start-up-Förderung heute wichtiger denn je ist.

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Mehr als ein Preis: Die Health-i Initiative nützt Health-Tech-Start-ups vor allem mit ihrem großen Netzwerk. Foto: Marc-Steffen Unger

Düsseldorf/Hamburg. Gute Ideen sind manchmal schwer zu finden. Nicht so bei den Health-i Awards. Als die gemeinsame Initiative von Techniker Krankenkasse und Handelsblatt 2016 an den Start ging, wollten die Initiatoren innovativen Ideen für das Gesundheitswesen eine Bühne geben. Heute zählen die Health-i Awards zu den etabliertesten Auszeichnungen für junge Healthcare-Unternehmen. Das liegt auch daran, dass die Initiative ihre Ansprüche an sich selbst immer wieder angehoben hat.

Die Health-i Awards 2025 haben erneut gezeigt, welche Innovationsbandbreite in jungen Health-Tech-Unternehmen steckt und vor welcher Herausforderung die Gesundheitsversorgung derzeit steht. Dr. Ariel D. Stern, Professorin am Hasso-Plattner-Institut und wissenschaftliche Partnerin der Initiative, bringt es auf den Punkt: „Unser Gesundheitssystem vergütet vor allem Versorgung, aber nicht Gesundheit. Vorsorge muss deshalb stärker in den Fokus rücken“.

Preisträger 2025: Besser erkennen, besser behandeln

Die in diesem Jahr ausgezeichneten Lösungen haben sich explizit der Erhaltung von Gesundheit verschrieben:

  • goodscare/gc diagnostics (Platz 1): Der „Igloo Pro Multireader“ liest 90 Prozent aller Schnellteststreifen in Laborqualität aus und liefert Ergebnisse binnen Minuten. Dies ermöglicht sowohl schnellere Diagnostik als auch bessere Prävention.
  • Inzipio (Platz 2): Das Start-up verlagert die OP-Planung mithilfe einer KI-Plattform von OP-Planungsdienstleistern zurück zu den Chirurginnen und Chirurgen. Die Planung von Eingriffen geschieht im Idealfall auf diese Weise bis zu 90 Prozent schneller und ist bis zu 50 Prozent günstiger.
  • admorai (Platz 3): Digitale und damit chemiefreie Färbung von Gewebeproben in ein bis drei Minuten statt einer Stunde – das ermöglicht die Lösung des Start-ups. Insbesondere in der Krebsdiagnostik lassen sich so bestehende Prozessketten beschleunigen.
  • Health-i Persönlichkeit 2025: Alexander Leutner, CEO von Cellbricks, dessen Team mit 3D-Bioprinting daran arbeitet, künftig menschliche Organe herzustellen. Der Ansatz könnte eines Tages den Mangel an bestimmten Spenderorganen lindern.
  • Health-i All-Star: DiaMonTech, im Community-Voting zu einem der innovativsten Start-ups der vergangenen Health-i Jahre gewählt, hat eine nadelfreie Blutzuckermessung entwickelt und gerade eine Finanzierungsrunde über zwölf Millionen Euro abgeschlossen. Das All-Star-Voting unterstreicht, wie aktiv die Community rund um die Initiative ist und wie Start-ups von der Wirkung einer Auszeichnung profitieren können.

Was die diesjährigen Preisträger sowie frühere Gewinner verbindet, ist die Wirkung von Health-i. Für viele Teams ist die Auszeichnung nicht Abschluss, sondern Anfang: Sie öffnet den Zugang zu einem Netzwerk, das über Jahre trägt. Handelsblatt-Vizechefredakteurin Kirsten Ludowig beschreibt die Rolle so: „Health-i ist ein kleines Ökosystem mit großer Wirkung.“

Health-i Mehrwert für Start-ups noch einmal erhöht

Über die Jahre hinweg hat die Initiative selbst zur positiven Entwicklung von Health-Tech-Start-ups beigetragen. Mitinitiator Dr. Jens Baas, TK-Vorstandschef, blickt im Jubiläumsjahr auf eine deutliche Professionalisierung des Start-up-Feldes: „In den Health-i Anfängen haben wir viele ingenieurs- und wissenschaftsgetriebene Ideen gesehen. Heute bewerben sich rundum gut aufgestellte junge Unternehmen.“ 

 

Im Jubiläumsjahr 2025 hat Health-i seinen Mehrwert für Start-ups noch einmal vergrößert: Erstmals präsentierte sich die Initiative bei der TECH in Heilbronn, Europas Plattform für Zukunftstechnologien. Mit früheren Preisträgern wie CureVision und Precisis demonstrierte Health-i dort, wie stark Gesundheitsinnovationen von Austausch über Branchengrenzen hinweg profitieren können. Für die präsentierenden Start-ups bot die TECH einen weiteren Zugang zu wertvollen Netzwerken, die sonst nur schwer erreichbar wären.

 

Der Blick nach vorn: Die nächsten zehn Jahre

Der Innovationsbedarf im Gesundheitswesen wird weiter steigen. Themen wie Agentic AI, automatisierte Diagnostik, digitale Therapien, Präventionsplattformen und europäische Gesundheitsdatenräume werden Start-ups neue Geschäftsfelder eröffnen. Gleichzeitig werden Kooperationen mit Krankenkassen, Kliniken und Industrie entscheidender, um Lösungen in die Versorgung zu bringen. Health-i positioniert sich als Brückenbauer zwischen Sektoren, als Bühne für Talente und als Netzwerk, das Start-ups auf dem Weg vom Pitch in die Praxis mit relevanten Impulsen unterstützt.

Zehn Jahre Health-i markieren keinen Endpunkt, sondern einen Aufbruch. Die Initiative zeigt, wie wirksam ein kleines, engagiertes Netzwerk sein kann, wenn es Innovationen früh erkennt und ihnen die Bühne gibt, die sie verdienen. In diesem Ökosystem handelt niemand im Verborgenen, sondern dort, wo die Zukunft des Gesundheitswesens gestaltet wird.

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