Anzeigensonderveröffentlichung
Sämtliche Inhalte dieser Seite sind ein Angebot des Anzeigenpartners. Für den Inhalt ist der Anzeigenpartner verantwortlich
Unternehmensfinanzierung

Wie Mittelständler jetzt Finanzierungs-Chancen nutzen

Was vor Kurzem tatsächlich überlebensnotwendig sein konnte, wandelt sich zunehmend zum folgenschweren Risiko: Wer jetzt als Unternehmer auch nach dem Höhepunkt der Pandemie weiterhin nur zögerlich Geld in Digitalisierung, Nachhaltigkeit und das Ausloten neuer Geschäftsmöglichkeiten investiert, setzt die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens aufs Spiel.

DSGV 2020 Artikel2 Titelbild

Mehr Digitalisierungsdruck, mehr Nachhaltigkeitszwang, mehr Expansionschancen: Nach der Corona-Krise schnellstmöglich aus den Startlöchern zu kommen, hat ab sofort auch für mittelständische Unternehmen oberste Priorität. Denn die Weichen des wirtschaftlichen Umfelds hierzulande und auch europaweit werden nach der Pandemie völlig neu gestellt. Wer den Anschluss an entschlossenere Wettbewerber nicht unwiederbringlich einbüßen will, muss jetzt handeln und umfangreich in seine Zukunftsfähigkeit investieren.

Viele Mittelständler scheuen dennoch weiterhin davor zurück, in dafür entscheidende Bereiche wie die beschleunigte Fortsetzung ihrer digitalen Transformation, mehr Nachhaltigkeitsanstrengungen und die rasche Expansion ihrer Geschäftstätigkeiten zu investieren. Denn zurückhaltendes, eigenkapitalschonendes Handeln gilt Unternehmern unmittelbar nach dem Höhepunkt des monatelangen Ausnahmezustandes oft immer noch als zentrales Gebot der Stunde.

Das erscheint zwar auf den ersten Blick nachvollziehbar. Schließlich haben die betriebswirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie weite Teile des Mittelstands weiterhin fest im Griff. So sind zehntausende Unternehmen laut Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) während der Corona-Krise massiv in Liquiditätsprobleme geraten. Zur Existenzsicherung waren sie gezwungen, Eigenkapital aufzuzehren – teilweise wurde es sogar vollständig aufgebracht. Das schränkt nun den finanziellen Handlungsspielraum dieser Unternehmen deutlich ein.

„Wer vom Aufschwung nach der Krise profitieren möchte, sollte jetzt aktiv werden und durch rechtzeitige Investitionen die Zeichen auf Restart stellen“

Kai Ostermann, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leasing AG

Doch gerade in einem anhaltend herausfordernden Geschäftsumfeld, in dem vor kurzem noch reihenweise Aufträge wegbrachen – die Wirtschaftsindikatoren nun zwar Richtung Boom ausschlagen, aber dennoch kaum vorhersehbar ist, wie dynamisch sich einzelne Branchen und die gesamte Konjunktur weitererholen werden – gilt es einen geeigneten Finanzierungsmix für mehr unternehmerische Flexibilität zu suchen. Wertvolle Unterstützung leisten können hier zum Beispiel Expertinnen und Experten der Sparkassen-Finanzgruppe. „Wer vom Aufschwung nach der Krise profitieren möchte, sollte jetzt aktiv werden und durch rechtzeitige Investitionen die Zeichen auf Restart stellen“, sagt Kai Ostermann, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leasing AG, die zur Sparkassen-Finanzgruppe gehört.

Digitalisierung beschleunigen

Auch wenn bereits in den vergangenen Jahren digitale Geschäftsmodelle viele Branchen umgekrempelt haben, hat die Corona-Pandemie den Digitalisierungs- und Investitionsbedarf der Wirtschaft noch einmal immens – und dauerhaft – beschleunigt: Vor der Pandemie befanden sich Unternehmen in ganz unterschiedlichen Phasen der digitalen Transformation. Das Tempo des Wandlungsprozesses bestimmten sie zum Teil selbst. Gerade viele Mittelständler hielten gerne so lange wie möglich an bewährten analogen Lösungen fest. Doch das Corona-Virus zwang sie, ihre Digitalisierungsbemühungen intensiver als ursprünglich vorgesehen, voranzutreiben.

Kaum ein Unternehmen wäre in den vergangenen Monaten in der Lage gewesen ohne digitalisierte Prozesse und Dienstleistungen, oder zusätzliche Datenverarbeitung seine Geschäftstätigkeit aufrecht zu erhalten. Unternehmen, die Investitionen in die Digitalisierung bislang aufgeschoben hatten, waren gezwungen, ihren Rückstand schlagartig aufzuholen: Ob zum Ausbau angebotener Online-Services, um Einbußen im herkömmlichen Geschäft zu kompensieren, zur Implementierung leistungsfähigerer Enterprise-Ressource-Planning-Systeme für die Planung, Steuerung und Verwaltung der Ressourcen des Unternehmens. Oder zum Investment in zusätzliche IT, damit sämtliche Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten konnten.

Nur Notfallmaßnahmen reichen nicht aus

Doch diese Notfallmaßnahmen sind nur der erste Schritt: Unternehmer müssen jetzt durch weitere Digitalisierungs-Investitionen dringend die Voraussetzungen dafür schaffen, dass ihre Geschäftsprozesse dauerhaft skalierbarer sowie effizienter werden – und ihre Produkt- und Dienstleistungsangebote noch stärker an Stakeholdern/Zielgruppen orientiert.

Denn erstens können sie dadurch künftig wesentlich flexibler auf neuerliche krisenbedingte Auftragsschwankungen reagieren. Zweitens verbessert eine umfassende Digitalisierung möglichst vieler Unternehmensbereiche die Voraussetzungen für eine kostengünstige und schnelle Erschließung neuer Marktsegmente – beispielsweise im Rahmen einer Auslandsexpansion. Drittens schließlich sind jetzt anhaltende Investitionen in mehr Technologie und Digitalisierung unabdingbare Voraussetzung dafür, damit Unternehmen künftig zu den Profiteuren zentraler politischer Weichenstellungen hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft gehören können.

Nachhaltigkeit wird zum Muss

In den vergangenen Monaten sind in vielen mittelständischen Unternehmen Bemühungen um mehr Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeitsmanagement unter Druck geraten, da sie mit der akuten Krisenbewältigung beschäftigt waren. Dennoch dürfen diese Bereiche keinesfalls aus dem Fokus geraten. Gerade für Mittelständler ist es von existenzieller Bedeutung, dass der Neustart nach der Coronavirus-Krise konsequent auch dazu genutzt wird, das Unternehmen in Richtung mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz auszurichten. Denn die Krise hat das Potenzial, nicht nur den Wandel zu mehr Digitalisierung aber auch mehr Nachhaltigkeit zu beschleunigen und zukunftsfähige von überholten Geschäftsmodellen zu scheiden.

Hintergrund: Die politischen Entscheidungsträger der Europäischen Union (EU) forcieren zur Bewältigung der durch die Covid19-Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise vor allem Ausgaben, die diesen beiden Bereichen zugutekommen. Die EU-Kommission hat dazu ein 750 Milliarden schweres Hilfsprogramm beschlossen, das in weiten Teilen dafür vorgesehen ist, zweckgebunden in Digitalisierungsvorhaben und Nachhaltigkeitsthemen wie klimafreundliche Technologien zu fließen. „Um ein widerstandsfähigeres, grüneres und stärker digitalisiertes, innovativeres und wettbewerbsfähigeres Europa für die nächsten Generationen in der EU zu schaffen“, wie der amtierende Ratsvorsitzende, Sloweniens Finanzminister Andrej Sirceli, erst Mitte Juli betonte.

Relevant für Unternehmer ist, dass dieses gigantische EU-Vorhaben Gewinner haben wird, wie die unmittelbaren Nutznießer der staatlichen Investitionen und Förderungen im Rahmen des Programms aber auch Verlierer, deren Geschäftstätigkeit davon nicht durch einen Umsatzschub oder Abgabenlast-Vorteile profitieren wird.

Und damit nicht genug: Dieses „NextGenerationEU“-Programm reiht sich ein in eine ganze Serie politischer Vorhaben, mit denen Europa bei der Transformation der Wirtschaft in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimaneutralität voranschreitet. So hatte die EU-Kommission im Dezember 2019 bereits den ambitionierten „Green New Deal“ angestoßen, der den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bis 2050 zur Klimaneutralität verhelfen soll. Dies wird die Rahmenbedingungen des Wirtschaftens auch für alle Mittelständler entscheidend verändern.

Zu den übergeordneten Nachhaltigkeitszielen der EU gehört vor allem die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens. Mit dieser Vereinbarung soll die globale Temperaturerhöhung auf anderthalb Grad begrenzt werden. Für Experten ist längst klar: Um die Weichen dafür zu stellen, dass ein Unternehmen sein Geschäftsmodell kompatibel mit dem Pariser 1,5-Grad-Ziel gestaltet, ist es unabdingbar, durch Investitionen vor allem seine Digitalisierungsvorhaben weiter und schneller voranzutreiben.

Individuelle Finanzierungsmöglichkeiten nutzen

Doch auf welche Finanzierungsstrategien können Unternehmen dafür in so herausfordernden Zeiten wie derzeit zurückgreifen? Um den Spagat aus Liquiditätssicherung auf der einen Seite und den unabdingbaren Zukunftsinvestitionen auf der anderen zu meistern, bietet sich verschiedene Optionen individuell zugeschnitten für jedes Unternehmen. Die Grundlage dafür bietet ein geeigneter Finanzierungsmix . Weitsichtige Finanzplanung ist hier das Stichwort.

Hierfür sollten Unternehmer nicht nur klassische Finanzierungen in Betracht ziehen, die teils jahrelange Verpflichtungen mit sich bringen. „Dazu gehört auch, neue Wege zu betreten und alternative Finanzierungsarten zu prüfen, um den eigenen Handlungsspielraum zu vergrößern“, empfiehlt Ostermann. „Leasing, Sale-and-lease-back oder Factoring erleichterten Unternehmen hierbei die so dringenden Investitionen.“ Die Einbindung staatlicher Förderungen könne hierbei die Finanzierungslösung ergänzen.

Mehr Informationen zum Thema Finanzierungsmodelle erhalten Sie hier.

Artikel teilen