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BIM im Architekturbüro

BIM verändert den Alltag in kleinen Architekturbüros

Mit BIM können auch kleine Architekturbüros Entwurf, Planung und Modellierung effizient in einem digitalen Gebäudemodell zusammenführen. Copyright: iStock

Kleine Architekturbüros stehen vor wachsenden Anforderungen: Fachkräftemangel und Margendruck treffen auf einen Markt, in dem öffentliche BIM-Vorgaben häufiger den Rahmen setzen. Laufende Projekte brauchen Tempo, gleichzeitig steigen Koordinationsaufwand und Anforderungen an nachvollziehbare Planungsstände. Bauvorhaben werden zudem durch mehr Schnittstellen und engere Abstimmungen komplexer. Parallel steigen die Erwartungen an belastbare Aussagen zu Kosten und Terminen – inklusive sauberer Änderungs- und Versionsführung.

In kleinen Büros erhöht das den organisatorischen Aufwand. Die Digitalisierung wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor, da Arbeitsstände und Änderungen eine deutlich strukturiertere Führung erfordern. ALLPLAN ist eine CAD- und BIM-Software für Architektur- und Ingenieurbüros, die Planung und Modellierung in einem durchgängigen Workflow verbindet. Für kleine Teams ist das relevant, wenn BIM schrittweise eingeführt werden soll, ohne vertraute CAD-Arbeitsweisen sofort vollständig abzulösen.

So erleichtert ALLPLAN den Einstieg

  • Einstieg ohne Bruch: Bestehende CAD-Routinen können bestehen bleiben, während BIM-Inhalte gezielt dort ergänzt werden, wo sie im Projekt Nutzen stiften.
  • BIM entlang der Aufgaben: Der Start lässt sich über konkrete Arbeitsschritte steuern (z. B. Ableitung, Abstimmung, Versionen) und an den Projektbedarf ausrichten.
  • Wachstum nach Projektbedarf: Der Umfang der Modell- und Informationsnutzung kann mit Anforderungen, Zusammenarbeit und Projektgröße schrittweise mitwachsen.

BIM als Methode: Modellbasiert planen und koordinieren

BIM beschreibt eine Arbeitsmethode, bei der ein digitales Gebäudemodell als gemeinsame Grundlage dient. Eine BIM-Software bündelt Modellierung, Planableitung und projektbezogene Informationen in einem zentralen Modell. Bauteile werden dabei als „Objekte“ mit relevanten Informationen geführt – etwa zu Eigenschaften, Materialien oder Zuordnungen. Auf dieser Basis lassen sich Planunterlagen und Auswertungen ableiten. Für Architekturbüros liegt der betriebliche Effekt vor allem in einer höheren organisatorischen Planbarkeit: Das Modell kann über die Projektphasen hinweg fortgeschrieben werden. Änderungen werden zentral nachvollziehbar geführt und das Risiko widersprüchlicher Versionen sinkt. So bleiben Ableitungen und Auswertungen stets auf dem neuesten Stand.

In der Zusammenarbeit mit Tragwerks- und TGA-Planung unterstützt das eine klare Abstimmung: Alle Beteiligten greifen auf eine gemeinsame Referenz zurück, Schnittstellen lassen sich früh klären und Informationen strukturiert austauschen. Das reduziert Koordinationsrisiken und macht Entscheidungen im Projektverlauf belastbarer – ein Vorteil für Investitionssicherheit und Projektsteuerung. Öffentliche Auftraggeber machen BIM-Anforderungen in vielen Projekten verbindlicher. Verlässliche Abläufe stärken dadurch die Wettbewerbsfähigkeit, gerade bei kleineren Vorhaben mit mehreren beteiligten Disziplinen.

Aktueller Stand: BIM-Nutzung und Anforderungen

Aktuelle Erhebungen zeigen: BIM wird häufiger praktisch eingesetzt, oft noch projektbezogen und nicht durchgängig über den gesamten Projektmix. Laut BauInfoConsult kennt mehr als jedes dritte Architekturbüro BIM aus eigener Erfahrung. In den BIM-vertrauten Büros ist im Schnitt jedes siebte Projekt ein BIM-Projekt. Zudem gehen auch bisher noch nicht BIM-erfahrene Büros davon aus, in absehbarer Zeit einzusteigen – im Schnitt binnen gut zwei Jahren. Rechnet man bestehende Nutzung und diese Erwartungen zusammen, ergibt sich bis 2027 ein Anteil von 58 % BIM nutzenden Architekturbüros.1

Ein wesentlicher Treiber liegt auf der Auftraggeberseite, vor allem im öffentlichen Sektor: Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) definieren, welche Informationen zu welchem Zeitpunkt und in welcher Qualität benötigt werden.2 Im BIM-Portal des Bundes wird dieser Ansatz praktisch greifbar, etwa über AIA-Module und Objektvorlagen als Grundlage für die Ausrichtung und Modellprüfung.3

Was das für kleine Büros konkret bedeutet:

  • Projektanforderungen werden planbarer: Strukturierte AIA-Vorgaben helfen, Lieferumfänge und Informationsstände früh zu klären.
  • Koordination wirkt direkt im Alltag: Klar geregelte Zuständigkeiten, Modellstände und Schnittstellen schaffen Orientierung – passend zur wachsenden Rolle der BIM-Koordination.
  • Lebenszyklus-Perspektive wird wichtiger: Themen wie „whole-of-life thinking“ zeigen laut RICS eine teils stagnierende Adoption. Als Hürden werden u. a. Komplexität sowie fehlendes Training bzw. mangelnde Integration genannt. Der Kompetenzaufbau bleibt weiterhin entscheidend.4

BIM-Einstieg in kleinen Büros: Was den Start oft ausbremst

In kleinen Teams ist der BIM-Einstieg vor allem eine Umstellungs- und Planungsaufgabe. Neue Arbeitsweisen sollen parallel zum Projektgeschäft eingeführt werden, im Einklang mit dem laufenden Betrieb. Entscheidend sind dabei Fragen der Planbarkeit – vom Lernaufwand über Kosten bis zum sicheren Datenaustausch im Projektteam. Typische Hemmnisse zeigen sich vor allem in diesen Punkten:

  • Zeit für Schulungen: Einarbeitung, Übungsphasen und interne Standards erfordern Raum neben laufenden Projekten.
  • Budget für Investitionen: Lizenzen, Hardware und Qualifizierung müssen zum Projektmix passen und über mehrere Vorhaben tragfähig sein.
  • Komplexität im Werkzeug: BIM-Software bietet häufig mehr Möglichkeiten, als im ersten Projekt benötigt werden. Mit einer klaren Priorisierung konzentriert sich der Einstieg auf das, was zum Start wirklich zählt.
  • Sicherheit bei Schnittstellen: IFC und Open BIM werfen praktische Fragen auf – etwa zu Informationsanforderungen, Austauschformaten und prüfbaren Übergaben.

In der Summe zeigen diese Punkte ein Bedürfnis nach Planbarkeit. Für kleine Büros geht es um einen Einstieg mit kontrollierbarem Risiko. Klare Zuständigkeiten helfen, den Aufwand zu strukturieren. So lässt sich die Lernkurve besser in den laufenden Betrieb integrieren.

Vom ersten Entwurf bis zum digitalen Gebäudemodell: BIM verbindet Skizze, Planung und Visualisierung in einem durchgängigen Workflow. Copyright: iStock

Praxisbeispiele: Wo BIM im Alltag konkret entlastet

Im Büroalltag zeigt sich der Nutzen von BIM besonders bei wiederkehrenden Aufgaben. Vor allem bei häufigen Änderungen und paralleler Bearbeitung durch mehrere Beteiligte schafft eine modellbasierte Grundlage mehr Übersicht und konsistentere Ergebnisse. Die folgenden typischen Situationen zeigen konkrete Arbeitsschritte, die in Projekten regelmäßig anfallen.

Planableitung bei Änderungen in der Entwurfsphase

Grundrisse, Schnitte und Ansichten entstehen aus derselben Datenbasis. Wird das Modell angepasst, lassen sich die abgeleiteten Pläne nachvollziehbar nachführen, sodass Auswertungen konsistent bleiben. Typisch ist das etwa, wenn der Bauherr Raumgrößen oder Zuschnitte im Entwurf verändert: Das Modell wird aktualisiert und die Planableitungen folgen dem geänderten Stand, ohne dass mehrere Zeichnungen getrennt gepflegt werden müssen.

Schnittstellen mit Tragwerk und TGA früh klären

Im Zusammenspiel mehrerer Fachplanungen zählt eine gemeinsame Referenz. Über abgestimmte Teilmodelle lassen sich Schnittstellen – etwa Schächte, Durchbrüche oder Technikbereiche – gezielt prüfen und koordinieren. Wenn die TGA zusätzliche Schächte benötigt, wird der Abgleich im Modell früh sichtbar und kann vor der Detailausarbeitung geklärt werden.

In vielen Projekten hat sich dafür ein bewährter Ablauf etabliert: Das Architekturmodell dient als Referenz, Tragwerk und TGA arbeiten mit eigenen Fachmodellen. Entscheidend sind definierte Übergabestände (Versionen) und ein regelmäßiger Abgleich der relevanten Schnittstellenbereiche. So werden Entscheidungen am Bauteil getroffen und im Modellstand nachvollziehbar dokumentiert.

Konflikte sichtbar machen, bevor sie sich fortschreiben

Eine modellbasierte Koordination macht Überschneidungen und Widersprüche sichtbar, bevor sie in spätere Leistungsphasen hineinlaufen. Das hilft, Anpassungen zu einem Zeitpunkt umzusetzen, an dem sie einfacher sind – zum Beispiel bei Kollisionen zwischen Leitungsführung und Tragwerk oder bei Engstellen in Technikzonen.

Anforderungen an BIM-Software: Was den Einstieg erleichtert

Für kleine Architekturbüros stellt sich bei der Auswahl einer Lösung vor allem die Frage, welche Werkzeuge den Einstieg verlässlich tragen. Entscheidend ist ein Ansatz, der sicher startet, mit dem Büro mitwächst und im Projektteam anschlussfähig bleibt.

  • Bedienung mit kurzer Einarbeitung: Eine verständliche Arbeitslogik macht Teams zügig arbeitsfähig und hält Ergebnisse konsistent. Klare Grundfunktionen sollten direkt im Projektkontext nutzbar sein.
  • Verbindung von CAD und BIM: Viele Büros arbeiten hybrid. CAD-Stärken im Entwurf treffen auf modellbasierte Informationsführung. Sinnvoll ist eine Lösung, die beides verbindet und den Wechsel zwischen Aufgaben ermöglicht, ohne Arbeitsweisen „neu erfinden“ zu müssen.
  • Ausbau in modularen Schritten: Der Einstieg sollte mit klaren Anwendungsfällen beginnen und später Funktionen und Anforderungen erweitern können. So bleibt der Aufwand steuerbar und passt sich Projektanforderungen an.
  • Austausch über offene Standards: Für die Zusammenarbeit mehrerer Disziplinen braucht es robust unterstützte Standards, damit Übergaben und Prüfprozesse reibungslos funktionieren und Projektteams anschlussfähig bleiben.
  • Durchgängigkeit über Leistungsphasen: Wert entsteht, wenn Modell und Informationsstände vom Entwurf über die Ausarbeitung und Koordination bis zur Ausführungsplanung verlässlich weitergeführt werden können.

Im Vergleich zu einem reinen 2D-CAD-Workflow wird im BIM-Workflow das Modell zur führenden Informationsquelle, aus der Pläne und Auswertungen abgeleitet werden. Änderungen werden zentral nachgeführt und nicht parallel in Zeichnungen und Listen gepflegt. Genau deshalb lohnt sich bei der Toolwahl der Blick auf den Arbeitsablauf: Was stabilisiert Abläufe, was vereinfacht die Zusammenarbeit und was lässt sich schrittweise ausbauen?

ALLPLAN: Versionierung, Ableitung und Koordination – BIM im Projektalltag

ALLPLAN unterstützt den BIM-Einstieg bei Versionierung, Planableitung und Koordination. Das ist hilfreich, wenn viele Änderungen parallel vorgenommen werden und mehrere Beteiligte am Projekt arbeiten. So lassen sich Arbeitsstände nachvollziehbar halten und Abstimmungen auf einer gemeinsamen Grundlage führen. Der Einstieg lässt sich im Projektalltag planbarer aufsetzen.

So erleichtert ALLPLAN den Übergang, da vertraute Aufgaben weiterlaufen können, während BIM-Informationen dort ergänzt werden, wo sie im Projekt benötigt werden. Möglich wird das, weil unterschiedliche Arbeitsweisen im selben Umfeld abgebildet werden – von 2D über 2,5D und 3D bis hin zur objektorientierten BIM-Arbeitsmethodik.

Ergänzend unterstützen Cloud Services die Koordination und Kollaboration im Projektteam. Gleichzeitig ist ALLPLAN auf unterschiedliche Projektgrößen ausgelegt – von kleineren Vorhaben bis zu komplexen Projekten. Über Interoperabilität bleibt die Lösung auch dann anschlussfähig, wenn mehrere Disziplinen und Systeme im Projekt zusammenarbeiten.

BIM als neuer Standard: Jetzt strukturiert einsteigen

BIM entwickelt sich unabhängig von der Bürogröße zum Standard. Entscheidend ist dabei, modellbasiertes Arbeiten so aufzubauen, dass es zu Projekten, Teamgröße und der Zusammenarbeit mit Fachplanern passt. Ein früher Einstieg schafft Vorteile: Abläufe werden verlässlicher, Abstimmungen klarer und Anforderungen lassen sich souveräner bedienen. Der Schlüssel liegt in passenden Werkzeugen und realistischen Workflows, die mitwachsen können.

Wer BIM schrittweise in seinen Büroalltag integrieren möchte, kann sich jetzt unverbindlich über ALLPLAN und mögliche Einstiegsszenarien informieren.


1 BauInfoConsult: „Architekturbüros erwarten: BIM-Nutzung steuert auf zwei Drittel-Marke zu“. Verfügbar unter: https://bauinfoconsult.de/architekturbueros-erwarten-bim-nutzung-steuert-auf-zwei-drittel-marke-zu/ (Zugriff am 24.02.2026).

2 BIM Deutschland: „Auftraggeber-Informationsanforderungen“. Verfügbar unter: https://www.bimdeutschland.de/bim-wissen/auftraggeber-informationsanforderungen (Zugriff am 02.02.2026).

3 BIM-Portal des Bundes: „AIA“. Verfügbar unter: https://via.bund.de/bim/aia/landing (Zugriff am 02.02.2026).

4 RICS: Digitalisation in construction report 2024 (PDF). Verfügbar unter: https://www.rics.org/content/dam/ricsglobal/documents/research/Digitalisation-in-construction-report-2024.pdf (Zugriff am 02.02.2026).

 

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