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Anbieterkonsolidierung

Anbieterkonsolidierung als Erfolgsfaktor

Wie reduzierte Partnerstrukturen Effizienz steigern, Komplexität senken und nachhaltige Media-Performance sichern

Weniger Partner, mehr Wirkung: Strategische Anbieterkonsolidierung als Schlüssel zur digitalen Resilienz ©AdobeStock

Unternehmen stehen 2026 an einem Wendepunkt. Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit, steigende Investitionen in Cloud, KI und Cybersecurity und verschärfte regulatorische Anforderungen setzen Führungskräfte unter Druck. Der erforderliche Spagat zwischen Wachstum und Stabilität ist dabei zur zentralen Herausforderung geworden. Ein entscheidender, aber oft unterschätzter Ansatz zur Bewältigung dieser Aufgabe liegt in der strategischen Anbieterkonsolidierung.

In vielen Unternehmen ist die Anbieterlandschaft über Jahre organisch gewachsen. Durch neue Technologien oder dezentrale Einkaufsentscheidungen ist eine kaum durchschaubare Vielfalt an Dienstleistern entstanden. Diese Fragmentierung – oft „Vendor-Sprawl“ genannt – verursacht doppelte Schnittstellen, redundante Leistungen und enorme Governance-Aufwände. Erfahrungswerte von CGI zeigen außerdem, dass 80 Prozent der Lieferanten nur einen Bruchteil des IT-Gesamtbudgets ausmachen, während gleichzeitig die Anforderungen in den Bereichen Compliance, Audit und Risikoüberwachung exponentiell steigen. Besonders der sogenannte „IT Tail Spend“ bindet Ressourcen, also viele kleine Anbieter mit geringem Output, aber erheblichem Steuerungsaufwand. In einem Umfeld, in dem Geschwindigkeit und Agilität über die Wettbewerbsfähigkeit entscheiden, wird diese Komplexität zum strategischen Hemmschuh.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Stefan Becker ist President Germany Operations bei CGI

Viele CIOs treiben aktuell Transformationsprogramme voran, wobei sie oft vor dem Zielkonflikt zwischen Innovation und operativer Stabilität stehen. Fragmentierte Liefermodelle erschweren dabei den Fortschritt und erhöhen die Risiken. Eine gezielte Konsolidierung wirkt hier als Katalysator: Sie vereinfacht Strukturen, beschleunigt Prozesse und sorgt für klare Verantwortlichkeiten.

Darüber hinaus reduziert die Anbieterkonsolidierung die regulatorischen und sicherheitsrelevanten Aufwände, indem sie das Third-Party-Risk-Management transparenter und steuerbarer macht. Gerade in einer Zeit, in der Datenschutz, ESG-Standards und Cyberresilienz immer stärker in den Fokus rücken, ist die Vereinfachung der Anbieterlandschaft nicht nur eine Effizienzmaßnahme, sondern eine erhebliche Erleichterung beim Risikomanagement.

Technologische Straffung als Innovationsmotor

Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Cloud-Lösungen entfalten ihr volles Potenzial erst in vollständig integrierten Umgebungen. Zersplitterte Systeme führen dagegen zu Insellösungen und Redundanzen. Durch eine geringere Anbieterzahl entstehen Skaleneffekte und tiefere Partnerschaften – ein entscheidender Vorteil für innovative Betriebsmodelle und eine verkürzte Time-to-Value bei neuen Technologien.

Von der Analyse zur Wirkung: Der strukturierte Weg

Für die erfolgreiche strategische Anbieterkonsolidierung hat CGI ein vielfach bewährtes Drei-Phasen-Modell konzipiert, das folgende Maßnahmen umfasst:

  1. Analyse und Strategie
    Ausgangspunkt ist die vollständige Erfassung der bestehenden Anbieterlandschaft – inklusive Leistungsumfang, Kosten, Risiken und Abhängigkeiten. Auf dieser Basis wird eine Roadmap mit KPIs, Governance-Strukturen und Change-Konzept definiert.
  2. Migration
    In der Migrationsphase erfolgt die Kombination von Onshore-, Nearshore- und Offshore-Ressourcen, sodass ein globales, skalierbares Betriebsmodell mit klarer Verantwortlichkeitsstruktur entsteht. Ein zentrales Project Management Office sorgt dabei für die Steuerung und Kommunikation.
  3. Stabilisierung und Optimierung
    Nach der Migration werden Prozesse, KPIs und Kostenstrukturen regelmäßig überprüft. Außerdem ersetzen ergebnisorientierte Modelle die traditionellen Leistungsvergütungen, wodurch die Qualität und Produktivität nachhaltig gesteigert werden.
     

Messbare Ergebnisse – ein Blick in die Praxis

Zwei Praxisbeispiele aus CGI-Projekten zeigen eindrucksvoll, was möglich ist: So konnte eine europäische Finanzgruppe ihre Lieferantenbasis von 600 auf 20 strategische Partner reduzieren und eine globale Bank eine Kosteneinsparung von 25 Prozent innerhalb von fünf Jahren erzielen.

Doch der wahre Mehrwert liegt nicht allein in den Zahlen. Die Konsolidierung stärkt die organisatorische Resilienz – also die Fähigkeit, Krisen zu überstehen, Wissen zu sichern und die Kontinuität zu bewahren. In einem Umfeld permanenter Veränderung wird diese Widerstandsfähigkeit zum entscheidenden Faktor.

Unternehmen dürfen eine strategische Anbieterkonsolidierung also keinesfalls als kurzfristiges Sparprogramm sehen. Sie ist ein Transformationsprojekt, das Komplexität abbaut, Innovation fördert und die operative Stabilität sicherstellt. Damit wird auch die Basis für ein nachhaltiges Wachstum geschaffen.

Führungskräfte sollten sich somit die Frage stellen: Wollen wir weiterhin die Komplexität verwalten oder beginnen, sie systematisch zu beseitigen? Es sollte klar sein, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Strukturen zu vereinfachen, die Ressourcen zu bündeln und die digitale Zukunft des Unternehmens aktiv zu gestalten. Denn nur so werden in einer volatilen Zeit die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit entscheidend gestärkt.

 

Impressum:

CGI Deutschland B.V. & Co. KG
Bertha-Benz-Platz 1
70771 Leinfelden-Echterdingen
@: info.de@cgi.com

Handelsregister: AG Stuttgart (HRA 732235)
Steuernummer: 97109/60377
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 UStG: DE 114 118 368
Persönlich haftende Gesellschafterin: CGI General Partner B.V., Rotterdam, Niederlande, KvK-Nr. 74017632
Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Volker Katz

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