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© Inpixon | Mit askPixi AI Fragen in natürlicher Sprache stellen und RTLS- sowie Operationsdaten in Echtzeit für schnellere Entscheidungen nutzen.
Wenn es um eine effiziente und zuverlässige Fertigung geht, setzen viele Unternehmen auf datengetriebenes Shopfloor-Management in Echtzeit. Was dabei oft vernachlässigt wird, ist der Materialfluss: RTLS und KI-Agenten schaffen hier echte Mehrwerte.
Datengetriebene, transparente Prozesse sind der Schlüssel zu Effizienz, Flexibilität und Zuverlässigkeit in der Produktion. In der vernetzten Fertigung erzeugen Maschinen und Prozesse nicht nur Güter, sondern auch eine Vielzahl an Daten. Doch die vielbeschworene Transparenz auf dem Shopfloor ist kein Selbstzweck. Sie ist eine Voraussetzung für übergeordnete Ziele, nämlich die Effizienz zu steigern, Durchlaufzeiten zu verkürzen und die Liefertreue zu verbessern. Damit das möglich wird, müssen einerseits alle erforderlichen Daten in Echtzeit erfasst, andererseits müssen auch die richtigen Schlüsse daraus gezogen und schnellstmöglich die richtigen Maßnahmen umgesetzt werden.
Die Datenflut, die ein Shopfloor produziert, ist so umfangreich, dass sie ein Mensch nicht mehr bewältigen kann. Verständlicherweise setzen Unternehmen verstärkt auf den Einsatz von KI zur Produktionssteuerung in Echtzeit. Dabei wird zu oft übersehen, dass es im Bild der transparenten Fertigung mindestens einen blinden Fleck gibt, bei dem nicht in Echtzeit ersichtlich ist, was dort gerade passiert. Und das ist der Bereich, der alle Produktionsschritte verbindet: der Materialfluss. Die Daten hier sind meist weniger exakt und zusätzlich oft zeitverzögert. Das mag als marginal erscheinen. Doch der Materialfluss ist der Faktor, der die eng getakteten und exakt aufeinander abgestimmten einzelnen Abläufe ins Stocken bringen kann. Die Folgen sind längere Durchlaufzeiten, geringere Kapazität und das Risiko, Lieferversprechen zu brechen, steigt signifikant.
© Inpixon | Erst wenn Materialbewegungen, Assets und Produktionsbereiche in Echtzeit sichtbar sind, lassen sich Engpässe früh erkennen und die Liefertreue gezielt verbessern.
Es ist nicht so, dass in Unternehmen keine Planung für einen optimalen Materialfluss gäbe. Es scheitert meist daran, dieses „Soll“ in Echtzeit mit dem „Ist“ in der Produktion abzugleichen und gegebenenfalls rechtzeitig einzugreifen. Denn viele fertigende Unternehmen bewerten die Liefertreue und Terminrisiken erst rückblickend über ERP-, MES- oder WMS-Statusmeldungen oder Reports. Und das ist schlicht zu spät. Denn dann ist die Produktion schon ins Stocken geraten, weil beispielsweise Teile fehlen, sich andernorts stauen oder Teile oder Werkzeuge gesucht werden müssen, um die Fertigung wieder aufnehmen zu können.
Um Abweichungen und potentielle Risiken während der Schicht erkennen und korrigieren zu können, müssen die Plan-Daten aus dem ERP, MES und WMS permanent mit Live-Location-Daten des Shopfloors und dessen Anbindungen verknüpft und abgeglichen werden. Möglich machen das ein Real-Time-Location-System (RTLS) im Materialfluss, dass immer die Position von Ladungsträgern, intralogistischen Transportfahrzeugen, Werkstücken und Materialien sichtbar macht, kombiniert mit einer KI-gestützten Echtzeit-Regelung, die Abweichungen bewertet und Handlungsschritte vorbereitet.
Es gibt bereits praxistaugliche und in unterschiedlichste Fertigungsszenarien integrierbare Lösungen für diese Aufgabe: Ein besonders leistungsfähiges Beispiel dafür ist die Location-aware Agentic AI askPixi von Inpixon. Das Unternehmen ist einer der Innovationstreiber in der Verknüpfung von RTLS mit KI-gestützter Analyse und proaktiver Materialfluss-Steuerung. Die Lösung askPixi nutzt Echtzeit RTLS-Daten, um die On-time-Delivery (OTD) zu bewerten und auf dieser Basis konkrete Handlungsoptionen zur Behebung aktueller oder absehbarer Störungen im Materialfluss vorzuschlagen und anzustoßen.
© Inpixon | askPixi erkennt Engpässe im Materialfluss in Echtzeit, bewertet deren Einfluss auf die Liefertreue und empfiehlt sofort umsetzbare Maßnahmen.
Ein zentraler Vorteil von askPixi ist, dass sie aus dem WIP-Tracking nicht nur Risiken identifizieren und Lösungen vorschlagen, sondern zu Problemen, deren Ursachen und Lösungen auch schriftliche Erläuterungen liefern kann. Damit werden aus Live-Daten nachvollziehbare Informationen und Entscheidungen für die Verantwortlichen in Produktion und Logistik.
Konkret sieht eine Produktionssteuerung in Echtzeit mit askPixi dann so aus: Das System erkennt ein Problem, erläutert dieses und stellt proaktiv eine Reihe von passenden Lösungsmöglichkeiten bereit, wie zum Beispiel das Benachrichtigen anderer Teams in der Fertigung oder das Umlagern von Transporten oder der Fertigung auf andere Linien. Während dieses Prozesses kann der Bediener jederzeit mit askPixi interagieren, indem er Fragen in ganz natürlicher Sprache stellt. Nach menschlicher Freigabe stößt askPixi die gewählte Lösung automatisch an, bevor ein Stillstand oder Lieferverzug entstehen.
Das Beispiel askPixi zeigt damit anschaulich, wie sich mit dem Zusammenspiel von RTLS und KI der Materialfluss optimieren und damit die Durchlaufzeit verkürzen und die Liefertreue verbessern lassen.
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