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Der Weg zur Forschungszulage 2026: Wie Konzerne durch Personal-, Auftrags- und Sachkosten die maximale Bemessungsgrundlage von 12 Mio. € für eine 3 Mio. € Steuergutschrift erreichen.
Für die innovative Industrie in Deutschland beginnt im Jahr 2026 eine neue Phase. Durch die Anhebung der Bemessungsgrundlage auf 12 Millionen Euro können Großunternehmen bis zu 3 Millionen Euro als direkte Steuergutschrift erhalten. Doch während die finanziellen Chancen steigen, wachsen auch die Anforderungen an die Compliance. Warum zentrale Governance und technischer Sachverstand heute wichtiger sind als jede Software-Lizenz.
Für CFOs großer Konzerne ist die Rechnung auf dem Papier simpel: Der Gesetzgeber hat die Deckel angehoben, wodurch der Return on Investment (ROI) für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) massiv steigt. Bei einer Förderquote von 25 % ergibt sich ein signifikanter Cash-Effekt für das Konzernergebnis.
Doch in der operativen Umsetzung stehen CTOs und F&E-Leiter oft vor einem Dilemma. In komplexen Konzernstrukturen mit diversen Business Units und Standorten herrscht häufig eine massive Informationsasymmetrie. Wer ohne zentrale Governance die Forschungszulage beantragen möchte, erzeugt oft ein Verwaltungschaos und Dokumentationslücken, die einer Prüfung durch das Finanzamt nicht standhalten.
Viele Unternehmen versuchen, dieses Strukturproblem technokratisch zu lösen, indem sie in spezialisierte Softwarelösungen investieren. Doch Helmut Haimerl, Geschäftsführer der Steinbeis Technologie- & Innovationsberatung GmbH, warnt vor diesem Trugschluss:
„Die größte Gefahr für Konzerne ist die Annahme, dass Software allein Compliance schafft. Eine SaaS-Lösung prüft Formate, aber keine technischen Inhalte. Wer die Forschungszulage nur über Tools steuert, ohne die inhaltliche Tiefe der Frascati-Kriterien zu verstehen, baut ein Kartenhaus, das einer vertieften Prüfung nicht standhält.“
Das Risiko ist real: Wenn Projektleiter in verschiedenen Sparten den Begriff der „technischen Unsicherheit“ unterschiedlich interpretieren, entstehen Compliance-Lücken. Eine externe Software schafft hier oft nur ein weiteres Datensilo (Schatten-IT), das losgelöst von den Kernsystemen wie SAP oder Jira existiert.
Der Beratungsansatz von Steinbeis setzt daher bewusst auf Prozess-Souveränität. Ziel ist es, zentrale Standards zu setzen, während das dezentrale Wissen der Ingenieure intelligent genutzt wird. Dieser „Enablement“-Ansatz ruht auf drei strategischen Säulen:
Management-Exzellenz vor Software-Lizenz: Wie Konzerne durch Prozess-Souveränität und den gezielten Aufbau interner Kompetenzen ihre Forschungszulage audit-sicher maximieren.
Ein entscheidender Vorteil dieses Ansatzes ist die Tool-Agnostik. Anstatt Daten in fremde Clouds zu transferieren, nutzt Steinbeis bestehende Systeme für das „Data Harvesting“. Das sichert die Datensouveränität und minimiert IT-Sicherheitsrisiken.
Im Jahr 2026 gewinnt nicht der Konzern mit der teuersten Software, sondern der mit dem effizientesten Prozess. Die Forschungszulage sollte für einen CFO kein jährlicher „Zufallstreffer“, sondern ein planbarer, revisionssicherer Cash-Hebel sein, der auf exzellentem Management basiert. Das Ergebnis sind höhere Budgets für die jeweiligen Entwicklungsvorhaben und die Realisierung anspruchsvollerer Projektziele!
Helmut Haimerl
Geschäftsführer der Steinbeis Technologie- & Innovationsberatung GmbH
Helmut Haimerl gilt als einer der führenden Experten an der Schnittstelle von Technologieförderung und industrieller Praxis. Mit der „Ingenieurs-DNA“ von Steinbeis unterstützt er Konzerne dabei, Innovationen in rechtssichere Steuergutschriften zu transformieren.
Kernkompetenzen für das Finanzressort:
Impressum:
Steinbeis Technologie- & Innovationsberatung GmbH (STI)
Auenstrasse 118
80469 München
@: Helmut.Haimerl@steinbeis.de
Registergericht München HRB 291205
USt-IdNr.: DE367001925
Geschäftsführer: Helmut Haimerl