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Health-i Award 2025

Das sind die Top-10-Start-ups der Health-i Awards 2025

Sie bieten die unterschiedlichsten Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen: Diese Start-ups sind die zehn besten des Jahres 2025.

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Die Health-i Top-10 des Jahres 2025 | Foto: PR/ [M] Solutions by Handelsblatt Media Group

Zehn Jahre Health-i, zehn Jahre Innovationen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft. Im Jubiläumsjahr haben sich erneut viele Start-ups beworben. Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Partner der Health-i Initiative haben das Handelsblatt und die Techniker Krankenkasse alle Bewerbungen gesichtet und die Top-10 herausgefiltert. Vom 7. August bis 1. September 2025 konnte die Health-i Community für die Bewerbung abstimmen, die ihrer Meinung nach einen Health-i Award verdient hat. Das Start-up mit den meisten Community-Votes* hat eine zusätzliche Stimme in der Jury-Sitzung erhalten und konnte damit seine Chancen auf einen Health-i Award vergrößern.

Die besten drei Start-ups werden bei der Health-i Preisverleihung am 9. Oktober 2025 in Hamburg gekürt. Die Teams der Start-ups treffen vor Ort auf renommierte Vertreter:innen aus den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Politik.

Die diesjährige Top-10 wird in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

 

admorai: Probenfärben mit KI

Anstatt mit Chemie färbt die KI-gestützte Lösung von admorai Gewebeproben nach dem Einscannen digital ein. Dadurch bleibt die Originalprobe für weitere Untersuchungen erhalten.

Die Untersuchung von Gewebe ist zur Feststellung und Behandlung vieler Krankheiten unerlässlich. Allein in der DACH-Region werden deshalb jährlich rund hundert Millionen Gewebeproben chemisch eingefärbt. Die Advanced Morphology Analytics GmbH, kurz: admorai, macht diesen Prozess überflüssig. Anstelle von Chemie färbt künstliche Intelligenz (KI) die Proben ein, die zuvor per Durchlichtmikroskopie-Scanner digitalisiert werden. Die echten Proben bleiben dadurch erhalten, was vor allem in der onkologischen Diagnostik und Forschung ein Gewinn ist. Derzeit führt admorai Validierungsstudien mit Partnerkliniken durch.

 

Belle Health: Hilfe für psychische Zyklus-Beschwerden

Mit geprüften Therapiemaßnahmen rund um psychische Beschwerden, die mit dem weiblichen Zyklus in Verbindung stehen, hilft die App Belle Health schon jetzt mehr als 50.000 Nutzer:innen.

Die Belle App ist mehr als ein Symptom-Tracker: Sie bietet geprüfte Therapiemaßnahmen für psychische Beschwerden rund um den weiblichen Zyklus, zum Beispiel für das prämenstruelle Syndrom (PMS) oder die prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS). Die CE-zertifizierte App ist als Medizinprodukt zugelassen, ihre Wirksamkeit wurde durch Studien belegt. Die internationale Version der App verzeichnet derzeit mehr als 50.000 Nutzer:innen. Zusätzlich entwickelt Belle Health den Belle Ring, ein Wearable, das zyklus- und symptombezogene Körperdaten erfasst und perspektivisch eine individuelle Therapieanpassung ermöglichen soll.

 

BioExoTec: Kopf-Hals-Tumore schneller erkennen

Mit seinem Test erkennt BioExoTec Tumore deutlich schneller, sicherer und günstiger als mit einer Biopsie. Dadurch steigen die Behandlungschancen für Patient:innen beträchtlich.

Der derzeit schnellste Weg, einen Tumor im Kopf-Hals-Bereich festzustellen, ist eine Biopsie unter Vollnarkose. Bis Ärzt:innen diesen Schritt in Erwägung ziehen, vergeht oft aber viel Zeit, wodurch sich die Überlebenschancen von Patient:innen deutlich verringern. ExoEarlyDetect erkennt bestimmte Eigenschaften (RNA-Signaturen) von Krebszellen schon in frühen Tumorstadien – auf Basis einer simplen Blutprobe. Damit ist der PCR-Test im Vergleich zur Biopsie 91 Prozent günstiger und 99 Prozent schneller. In Zukunft soll es auch einen Speicheltest geben, der direkt in der Arztpraxis durchgeführt werden kann. BioExoTec hat seine Lösung zum Patent angemeldet.

 

eatappie: Versorgungslücke bei Essstörungen schließen

Für junge Menschen zwischen 12 und 25 Jahren mit Essstörungen gibt es kaum Hilfe in der Zeit zwischen Diagnose und Behandlungsbeginn. Die App eatappie ändert das mit einem zwölfwöchigen Programm.

Zwischen der Diagnose und dem Beginn einer Therapie liegen im Fall psychischer Erkrankungen oft Monate. Um diese Zeit zu überbrücken, hat die Mind Generation GmbH unter dem Namen „eatappie“ ein digitale Therapielösung für junge Menschen zwischen 12 und 25 Jahren entwickelt, die unter einer Essstörung leiden. Die App, die als Medizinprodukt zertifiziert ist, verbindet ein zwölfwöchiges Therapieprogramm, Mahlzeitenplaner und Protokollfunktionen mit Gamification-Elementen. Derzeit ist sie für Selbstzahler verfügbar, eine Kostenübernahme durch Krankenkassen wird ebenso angestrebt wie Angebote für Angststörungen und Depressionen.

 

Frieda Health: Digitale Wechseljahresklinik

Ein umfassendes digitales Angebot soll Frauen in den Wechseljahren helfen, mit den Veränderungen in ihrem Körper und mit den Folgen für Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Partnerschaft umzugehen.

Die Menopause führt bei rund 80 Prozent der Frauen zu Beschwerden – mit Folgen für Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Partnerschaft. Bei Frauen über 50 Jahren ist sie die häufigste gynäkologische Diagnose. Das Team der Frieda Health GmbH begegnet den Beschwerden in den Wechseljahren mit einem digitalen Angebot, das Videoberatung, Prävention und digitale Therapie kombiniert. Die Behandlung erfasst Symptome, begleitet Patientinnen evidenzbasiert und ermöglicht ärztlich gesteuerte Therapiepfade. Derzeit befindet sich die Digitale Gesundheitsanwendung in einer klinischen Studie. Eine Zertifizierung als Medizinprodukt liegt bereits vor.

 

goodscare: Schnelltests in Minuten auslesen

Mit dem „Igloo Pro Multireader“ lassen sich rund 90 Prozent aller Schnelltests laborgenau auswerten, direkt vor Ort in Arztpraxen, Apotheken oder in Heilpraxen.

Gute Früherkennung beginnt so früh wie möglich. Deshalb hat das Team der goodscare GmbH den „Igloo Pro Multireader“ erfunden. Das Gerät kann rund 90 Prozent aller Schnelltests, zum Beispiel für Blutmarker, laborgenau auslesen und die Ergebnisse DSGVO-konform an Patient:innen, Ärzt:innen oder Krankenkassen übermitteln. Derzeit sind rund 300 Geräte in Arztpraxen, Apotheken oder bei Heilpraktiker:innen im Einsatz. Dank schneller Ergebnisse – meist binnen 15 Minuten – sind Behandlungen zielgenauer und beginnen früher, was die Therapiekosten senkt. Das Gerät samt Software ist als Medizinprodukt zertifiziert und wird seit März 2025 vertrieben.

 

Inzipio: Chirurgische Eingriffe mit KI planen

Das Team von Inzipio verkürzt die Planung von chirurgischen Eingriffen in den Bereichen Orthopädie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie dank einer KI-gestützten Lösung, die Transplantate und Implantate designen kann.

Die Planung von Operationen entscheidet vor allem in den Bereichen Orthopädie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie über den Behandlungserfolg. Oftmals kommen dabei individuelle Transplantate oder Implantate zum Einsatz, die gemeinsam mit externen Dienstleistern geplant werden. Dank der Lösung von Inzipio können Chirurg:innen selbstständig Transplantate und Implantate designen – webbasiert, intuitiv und ohne externe Abstimmung. Die KI-gestützte Software macht die Planung bis zu 90 Prozent schneller und 50 Prozent günstiger. In der EU und in den USA ist die Lösung bereits patentiert.

 

medicalvalues: KI-gestützte Diagnose von mehr als 750 Erkrankungen

Mehr als 750 Erkrankungen kennt die Software von medicalvalues. Damit hilft sie Ärzt:innen auf Basis von Labor- und Untersuchungsergebnissen, schneller zur richtigen Diagnose zu gelangen.

Schneller zur besseren Diagnose zu kommen und damit den Grundstein für die richtige Therapie zu legen, ist das Ziel von medicalvalues. Die gleichnamige Software-Lösung verknüpft mittels Künstlicher Intelligenz medizinische Datenpunkte, etwa aus Laborergebnissen und Untersuchungen, mit Krankheitsbildern und Behandlungspfaden. Dadurch unterstützt sie Ärzt:innen dabei, Patient:innen bestmöglich und ohne lange Wartezeiten zu helfen. Das zertifizierte Medizinprodukt arbeitet disziplinübergreifend und spricht neben dem ambulanten Sektor und Projekte in Kliniken und Laboren an.

 

MediSync AI: Medizinische Dokumentation automatisiert

Die Software-as-a-Service-Plattform von MediSync automatisiert zahlreiche administrative Aufgaben rund um die Patient:innen-Versorgung. So reduziert sich die Dokumentationszeit von Ärzt:innen um bis zu 80 Prozent.

Die KI-gestützte Software-as-a-Service-Plattform MediSync unterstützt Ärzt:innen vom Erstgespräch bis zum Therapieplan bei allen administrativen Aufgaben rund um die Patient:innen-Versorgung: Anamnese-Gespräche werden aufgezeichnet, transkribiert und nach Branchenstandards strukturiert. Der Assistent liefert anschließend Hinweise auf Leitlinien oder mögliche Diagnosen und erstellt neben Überweisungen auch Rezepte oder Arztbriefe in bis zu 25 Sprachen. Die auf deutschen Servern gehostete und DSGVO-konforme Lösung spart bis zu 80 Prozent der Dokumentationszeit ein. Derzeit wird MediSync CE-zertifiziert und bereitet seinen Markteintritt vor.

 

MonsterShack: Kinder für gesunde Routinen begeistern

Ob Sonnenschutz oder Hautpflege bei Neurodermitis: MonsterShack will Kinder mit seinen Apps für gesunde Routinen begeistern. Gleichzeitig liefern sie nützliche Informationen für Eltern.

Anders als ihre Eltern denken Kinder im Sommer an viel, aber nicht an drohende Sonnenbrände. Die App „SunnyMonsters“ macht aus der Sonnenschutzroutine ein Spiel – mit Monstern, die bei ihren Abenteuern zum Eincremen ermutigen und selbst eingecremt werden wollen. Im Wissensbereich gibt es ärztliche Tipps für Eltern und Gastbeiträge von Kooperationspartnern. Vergleichbar aufgebaut ist auch die App „ItchyMonsters“ für Kinder mit Neurodermitis. Das Team von MonsterShack will sein Konzept künftig auf weitere Bereiche ausdehnen, unter anderem auf die Bewegungsförderung und auf Diabetesroutinen. Die CE-Zertifizierung der Apps als Medizinprodukt ist in Planung.

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