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Monomaterial-Verpackung

Monomaterial-Verpackungen: Nachhaltige Lösung für die Pharmaindustrie

Hohe Anforderungen stellen die pharmazeutische Industrie in der Entwicklung von Verpackungslösungen vor wachsende Herausforderungen. Monomaterial und für seine Verarbeitung geeignete Werkzeuge wie der webjet 3D H903 von Hapa präsentieren eine Lösung.

Bildquelle: Hapa AG

Gemessen am Umsatz gehört die Pharmaindustrie global zu den bedeutendsten Industriezweigen. Ihre Produkte sind allgegenwärtig und tragen, gemeinsam mit der Medizin, maßgeblich zu Lebenserwartung und Lebensqualität bei. Gleichzeitig gehören die Produkte zu den am kritischsten überwachten und am strengsten regulierten aller Branchen. Neben den strengen Vorschriften hinsichtlich Aspekten wie Wirkstoffen oder Wechsel- und Nebenwirkungen, müssen sich Hersteller immer intensiver auch mit Fragen der Verpackung ihrer Produkte auseinandersetzen. Galten hier bisher vorrangig Vorschriften in Bezug auf Sicherheit und Kennzeichnung, müssen inzwischen zusätzlich Aspekte der Nachhaltigkeit und der Umweltbilanz beachtet werden.

Gemessen an der Mengen weltweit gehandelter Medikamente trägt die pharmazeutische Industrie einen maßgeblichen Anteil an den allein in Europa jährlich anfallenden mehr als 80 Mio. Tonnen Verpackungsmüll. Insbesondere die in den letzten Jahren in der EU und weltweit verschärften Regelungen verschiedener Verpackungsverordnungen treffen deshalb auch die Pharmaindustrie. Darüber hinaus müssen sich Hersteller wachsendem Wettbewerb stellen und erkennen Fragen der Nachhaltigkeit und der Corporate Social Responsibility als wichtige Elemente eines positiven Unternehmensimage.

Kunststoffverpackungen: Segen und Fluch für die pharmazeutische Industrie

Bildquelle: Hapa AG

Kunststoffverpackungen haben sich über Jahrzehnte in der pharmazeutischen Industrie bewährt. Die Herstellung und Verarbeitung klassischer Plastik-Blister ist günstig, flexibel an Produktvarianten anpassbar, gewährleistet sicheren, hygienischen Transport und Aufbewahrung und garantiert hohe Anwenderfreundlichkeit. Gleichzeitig werden bewährte Materialien, insbesondere zur Herstellung von Primärverpackungen, zunehmend kritisch bewertet. Klassische Blister, mit denen zum Beispiel Tabletten einzeln verpackt einfach dosierbar und vor Feuchtigkeit und Sauerstoff geschützt verpackt werden, bestehen überwiegend aus Kunststofftiefziehfolie aus PVC und einer Deckfolie aus Aluminium. Allein durch diese nicht mit angemessenem Aufwand trennbare Verbindung von zwei unterschiedlichen Substraten ist ein Recycling dieser Verpackungen kaum möglich. Zudem gilt PVC als problematisch aufgrund umwelt- und gesundheitsschädlicher Bestandteile und ist auch in Reinform nur mit großem Aufwand recycelbar.

Auch der Gesetzgeber trägt dieser Erkenntnis inzwischen verstärkt Rechnung: Die neue EU Verpackungsverordnung (PPWR) ist hier nur ein Beispiel für eine wachsende Zahl nationaler, internationaler und globaler Richtlinien und Gesetze. Sie sieht ab dem 12. August 2026 strengere Anforderungen an das Recycling vor. Ab 2035 sollen Arzneimittelverpackungen zu mindestens 70 Prozent recycelbar sein.

Monomaterial-Primärverpackung: Ausweg aus der Verpackungsmisere

Eine Verpackung aus nur einem Material herzustellen, ermöglicht ein deutlich vereinfachtes Recycling. Einzelne Hersteller in der pharmazeutischen Industrie demonstrieren deshalb bereits heute, womit sich die gesamte Branche in der nahen Zukunft aktiv auseinandersetzen werden muss: den Umstieg auf Monomaterial-Primärverpackungen. Blister werden zum Beispiel hierbei komplett aus einem Kunststoff gefertigt: sowohl die Formverpackung als auch die Deckfolie. Als Monomaterial setzen moderne Verpackungslösungen außerdem statt PVC auf PE oder PP und damit auf umweltfreundlichere Kunststoffe, die zum Beispiel auf gesundheitsschädliche Weichmacher verzichten, dabei aber sogar bessere Kälte- und UV-Beständigkeit aufweisen können.

Durch den Einsatz von Monomaterial gelingt es Herstellern der pharmazeutischen Industrie, bei gleichbleibender Verpackungsqualität, unter Einhaltung der hierfür ausschlaggebenden Vorschriften, die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen zu verbessern und so die strengen Umweltvorschriften auch in Zukunft einzuhalten. Gleichzeitig verbessern sie damit ihren individuellen CO2-Fußabdruck und können diese Anstrengungen gezielt in der Marketingkommunikation nutzen, um ein positives Unternehmensimage zu gestalten. Dabei erweisen sich die Monomateriale Polyethylen (PP) und Polypropylen (PP) im Vergleich mit PVC häufig sogar als wirtschaftlich attraktive Alternative.

Neue Verpackungslösungen erfordern neue Kennzeichnungslösungen

Bildquelle: Hapa AG

Mit der Umstellung auf Monomaterial-Verpackungen und andere Substrate verändern sich auch die Anforderungen an die obligatorische Bedruckung der Primärverpackung. Die Anforderungen an die Kennzeichnung einzelner Blister für Arzneimittel sind in der EU klar geregelt durch das Arzneimittelgesetz (AMG) sowie die EU-Richtlinie 2001/83/EG und die Leitlinie zur Kennzeichnung und Packungsbeilage (QRB-Template der EMA). Pflichtangaben sind hiernach: der Name des Arzneimittels, die Wirkstärke, die Darreichungsform, der Name des Zulassungsinhabers, die Chargenbezeichnung, das Verwendbarkeitsdatum sowie optional bzw. produktabhängig die Art der Anwendung und ein Sicherheits- oder Identifikationsmerkmal.

Durch den Einsatz von Monomaterial aus PP oder PE verändern sich im Gegensatz zu klassischen PVC- oder PVC-Blistern mit Aluminium-Deckfolie die Anforderungen an geeignete Druckverfahren und Werkzeuge.

Im Gegensatz zu PVC sind PP und PE aufgrund ihrer Oberflächeneigenschaften vergleichsweise schwierig zu bedrucken. Damit eine angemessene Haftung und thermische Stabilität erreicht werden, sind gegebenenfalls eine Vorbehandlung, eine schonende Trocknung sowie eine Schutzlackierung erforderlich.

Hapa entwickelt die Zukunft: Inline-Druck für Monomaterial-Substrate mit webjet H903 3D

Mit demwebjet H903 3D bietet der Spezialist für Inline-Drucklösungen für die Verpackungsindustrie, insbesondere für den Pharmamarkt Hapa eine Lösung, mit der Herstellern der Umstieg auf Monomaterial-Primärverpackungen unter Einhaltung aller damit verbundenen Vorschriften gelingt. Als Komplettlösung bietet Hapa neben der Hardware umfassende Unterstützung bei der Prozessgestaltung, von der Beratung und Applikationstests bis hin zu Schulung und Support.

Der webjet H903 3D unterstützt recyclebare, PVC-freie Verpackungen und ermöglicht einen hochauflösenden, skalierbaren digitalen Inline-Druck, optimiert für Monomaterialien. Gleichzeitig erlaubt die intelligente Lösung weiterhin den Druck auf konventionellen Verpackungen aus Aluminiumsubstrat. Dabei reduziert der webjet H903 3D den Tintenverbrauch, überzeugt mit geringem Wartungsbedarf und ist vollintegrierbar in bestehende Produktionslinien mit Anbindung an ein ERP-System, um die Produktion in Echtzeit mit realen Marktanforderungen abzustimmen.

Die Entwicklung der Maschine erfolgte dabei in enger Abstimmung mit der Entwicklung spezifischer Tinten, die von Hapa inhouse gezielt auf die besonderen Eigenschaften von Monomaterialien ausgelegt wurden. Über mehrere Jahre hinweg arbeitete Hapa zudem intensiv mit den Zulieferern der Monomaterialien zusammen. So entstand mit dem webjet H903 3D eine Lösung, die gezielt auf einen sicheren und industriellen Prozess abgestimmt ist.

Weiterführende Informationen zu technischen Merkmalen und Funktionen sowie weiteren Drucklösungen des innovativen Schweizer Traditionsunternehmens liefert die Hapa-Website.

 

Impressum:

Hapa AG
Chriesbaumstrasse 4
8604 Volketswil
Switzerland
 
T: +41 43 399 32 00
F: +41 43 399 32 01
Registeramt: Handelsregister Zürich
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: CHE-112.760.851 MWST
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