Intuitiv, schnell und immer aktuell - jetzt Handelsblatt App installieren.
Finanzvergleich AnzeigeSoftwarevergleich AnzeigeImmobilienbewertung AnzeigeUnternehmensberatung Anzeige
Erzählt kann viel werden, insbesondere, wenn es um das Thema »Nachhaltigkeit« geht. Südtiroler Unternehmen aber zeigen, wie auf Worte Taten folgen können. Eine gemütliche Forstschänke? Mitnichten. Ein neuer Bestsellerroman? Auch falsch. Vielmehr verbirgt sich hinter »Waldliebe« das engagierte Projekt von Intercable.

Gemeinsam natürlich: Mitarbeitende von Intercable beim Projekt »Waldliebe«. | © Intercable
Ausgerüstet mit Spitzhacke und Spaten setzten Mitarbeitende des Südtiroler Unternehmens in diesem Jahr mehr als 400 Bäume verschiedener Sorten in einen Waldboden nahe Reischach und legten damit die Basis für einen Schutzwald, den sie in Zukunft weiter betreuen werden. »Als eine der größten Firmen im Pustertaler Raum wollen wir als Vorbild vorausgehen und zeigen, was jeder und jede Einzelne für den Planeten leisten kann«, heißt es seitens des Unternehmens, welches sowohl mit innovativen Lösungen in den Bereichen der Kabelschutzsysteme und -verbindungen wie auch als Hersteller von Verbindungsmaterial für den Elektro-, Wind- und Bahnbereich international Maßstäbe setzt. Dabei versteht es sich fast von selbst, dass der Intercable Hauptsitz in Bruneck zu 100 Prozent mit grünem Strom versorgt wird und die Fertigungsanlagen keine gefährlichen Abwässer generieren.
Beispielhaft. Denn geht es um »Nachhaltigkeit« – das zeigen auch andere Unternehmen aus der norditalienischen Region auf unterschiedlichste Weise und mit Blick auf die Umwelt, die Gemeinschaft oder die nächsten Generationen, wie sich dieses Wort mit Inhalten füllen lässt. Rubner etwa baut mit heimischem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft neue Büros und Wohnhäuser und ist derzeit zudem am Bau von Deutschlands höchstem Holzhochaus beteiligt. Das Jungunternehmen Alpitronic wiederum hat mit dem »Hypercharger« die aktuell meistinstallierte E-Schnellladesäule in Europa entwickelt.
.jpg?itok=819NqRz0)
Die Brüder Moritz und Matthias Moroder, Gründer von »Flying Basket«, setzen auf rein elektrisch betriebene Lastendrohnen und verringern damit die CO₂-Emmissionen. | © Flying Basket
Auch die Firmen Leitner mit ihren modernen Seilbahnen zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs und Flying Basket mit ihren kongenialen, ausschließlich elektrisch betriebenen Lastendrohnen dürfen bei den Beispielen nicht fehlen, sorgen doch beide mit ihren Innovationen für eine Verringerung der CO₂-Emmissionen. Innovationsstärke gepaart mit Eigenengagement – quasi ein Markenzeichen vieler der im Handelsregister aktuell rund 62.000 aktiven Südtiroler Unternehmen, die aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, Handel, Tourismus, Ernährung oder Dienstleistungen kommen.
So hat auch der Süßwarenhersteller Loacker nicht nur beim Verpackungsmaterial von 2018 bis 2022 mehr als 120 Tonnen Plastik eingespart, sondern setzt sich mit seinem »Cocoa Farming Program« auch für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen ein und verbessert zudem die Lebensbedingungen der Bauern und ihrer Familien, etwa in der Elfenbeinküste und in Ecuador. »Nachhaltigkeit« ist schließlich mehr als nur ein Wort.