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Innovationsstandort Südtirol

Ideen, die um die Welt gehen

Ob im Handwerk, der Landwirtschaft, der Automobilbranche oder im Bereich der digitalen Technologien – mit ihrer Innovationsstärke definieren Südtiroler Unternehmen international neue Standards.

Südtirol 6 Titel

Gute Aussichten: Mit seinen Seilbahnkonstruktionen entlastet das Unternehmen Leitner – wie hier in Mexico City – den Verkehr. | © Vitro Jasso

Manche setzen sich fürs Klima auf die Straße, Stefan Schropp auf seinen Traktor. In engem Abstand umfährt er die Photovoltaik-Anlagen in Solarparks – und dies nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Italien und Spanien. Als Anhänger dabei hat er einen Mulcher, der das Gras mäht und zerkleinert. Der studierte Landwirt zählt europaweit zu den wenigen seiner Art, der Mulcher GL4-T von Fischer Factory aus Südtirol zu den technisch feinsten seiner Art. Beispielhaft stellt er damit die Innovationsstärke der norditalienischen Region unter Beweis, mit der sie international in verschiedenen Bereichen neue Maßstäbe setzt

Ein perfektes Duo: Der Allgäuer Stefan Schropp und der Mulcher der Südtiroler Firma Fischer Factory. | © privat

»Zu hohe Grashalme gleich viel Schatten, gleich weniger Leistung«, erklärt Stefan Schropp (46) mit einfachen Worten den Grund, warum er von Solarpark-Betreibern mit der Grünpflege beauftragt wird. Er ergänzt: »Durch die Reinigung gilt es, Verluste der Stromgenerierung zu minimieren. Diese können bei starker Verschmutzung zwischen 10 und 15 Prozent liegen.« Der Allgäuer ist seit 15 Jahren ein Spezialist auf seinem Gebiet und wird aufgrund seiner Expertise längst europaweit mit der Grünpflege von mehreren 100.000 Quadratmeter großen Solarparks beauftragt – mit dabei stets der Mulcher GL4-T des Südtiroler Unternehmens Fischer Factory. »Ich habe viel ausprobiert und im Internet recherchiert und bin schließlich bei den Maschinen von Fischer gelandet.« Damit ist er kein Einzelfall: Ob Winzer in Argentinien, Afrika oder Kanada, Obstbauern in Großbritannien, Polen oder Kroatien, Landwirte in den USA – die Geräte von Fischer Factory sind weltweit in mehr als 50 verschiedenen Ländern wertvolle Helfer bei der pestizidfreien Pflege von Boden und Land

Weltbester Maurer: Fabian Fischnaller aus Rodeneck setzte sich bei den Berufsweltmeisterschaften, den WorldSkills 2024, gegen die Konkurrenz durch. | © Studio Chaillou

EXPORT AUF REKORDNIVEAU

Das Unternehmen Fischer Factory ist beispielhaft. Das Südtiroler Landesinstitut für Statistik (ASTAT) hat mitgeteilt, dass im zweiten Quartal 2024 Güter im Rekordwert von mehr als 1,9 Milliarden Euro ausgeführt worden sind. Das entspricht einem Plus von 14,4 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2023 und bekräftigt die hohe Nachfrage nach Produkten aus der norditalienischen Region. Die Gründe für das Wachstum liegen in der Innovationsstärke. Diese wiederum wird genährt von der starken Überzeugung, dass jede Entwicklung einen positiven Effekt mit sich bringen muss – ob für die Umwelt, die Gemeinschaft oder die nächsten Generationen. Das Resultat zeigt sich rund um den Globus in verschiedensten Bereichen in Form der Definition neuer Standards. Denn ob die modernen Seilbahnkonstruktionen von Leitner, die in Metropolen wie Mexiko-Stadt, Barcelona, Pisa und auch Berlin den städtischen Verkehr entlasten und damit automatisch den Ausstoß schädlicher

CO2-Emissionen verringern, ob die innovativen Digitaldruck- und Produktionstechnologien der Durst Group, die vom Firmen- und Produktionsstandort Brixen aus in weltweit über 120 Länder exportiert werden, der »Hypercharger« des Unternehmens Alpitronic, der sich binnen sechs Jahren zur meistinstallierten E-Schnellladesäule in Europa etabliert hat, oder aber die Waffelgebäck-Variationen von Loacker, die beispielsweise auch in Saudi-Arabien, Israel, den USA und China ihre Fans haben und dem Unternehmen im vergangenen Jahr Exporteinnahmen von mehr als 239 Millionen Euro einbrachten – Südtirol ist ein Weltstar. Dass sich daran übrigens so schnell nichts ändern dürfte, zeigte sich vor wenigen Wochen bei den Berufsweltmeisterschaften, den WorldSkills 2024 in Lyon. Hier ließen Südtiroler Talente der internationalen Konkurrenz insbesondere im Handwerk keine Chance. Gold bei den Maurern, Silber bei den Elektrotechnikern und »Medallions for Excellence« bei den Malern wie auch bei den Tischlern. Chapeau!

 

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