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Südtirol: Frische Ideen und Nachhaltigkeit

Neue Ideen hat das Land

Wer hat’s erfunden? Die Südtiroler waren’s! Mit ihrem Ideenreichtum setzen Unternehmen aus der norditalienischen Region neue Standards. Fliegende Elefantenbabys und Fische in Salatbeeten klingen nach verkehrter Welt, basieren aber auf Innovationen made in Südtirol, die nachhaltig den Alltag erleichtern und sogar Leben retten können.

Südtirol 3 Titel

Die Brüder Moritz und Matthias Moroder, Gründer von »Flying Basket«

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenn in den Alpen plötzliche Schneefälle dafür sorgen, dass Menschen in Hütten eingeschneit und von der Zivilisation abgeschnitten sind, ist schnelle Hilfe gefragt. Lebensmittel und Medizin müssen geliefert werden. Allerdings drohen mitunter Lawinen und das Gelände ist oftmals so widrig, dass nicht einmal ein Hubschrauber zu den Verschütteten vordringen kann. Was also tun? Die Antwort: Drohnen von Flying Basket in die Lüfte schicken.

Die rein elektrisch angetriebenen Flugkörper können Lasten mit einem Gewicht von bis zu 100 Kilo transportieren und verursachen dabei keine schädlichen CO₂-Emissionen. Eine findige Geschäftsidee, mit der die Brüder Moritz und Matthias Moroder im Jahr 2015 ihr eigenes Start-up gründeten – und seitdem extrem erfolgreich sind. So haben sie das Light UAS Certificate erhalten, was ihnen erlaubt, selbst ohne separate Genehmigung der Luftfahrtbehörden zu operieren. Dies ermöglicht ihnen Flexibilität und Effizienz bei der Durchführung von Missionen und unterstreicht zudem die Reife und das hohe Niveau der Organisation.

ENORME INNOVATIONSSTÄRKE

»Theoretisch könnten wir mit unseren Drohnen auch Elefantenbabys von A nach B bringen«, erzählt Moritz Moroder lachend, und sind diese Worte zwar nicht wirklich ernst gemeint, zeigen sie doch die »tierisch« guten Möglichkeiten einer Geschäftsidee, auf die man erst einmal kommen muss. In Südtirol, wo die Moroder-Brüder ihren Sitz haben, ist dies jedoch keine Seltenheit. Die norditalienische Region steht für eine enorme Innovationsstärke in Bereichen wie Tischlerhandwerk, Baugewerbe und Gebäudetechnik, aber auch in puncto Agritech und Greentech gibt es etliche Unternehmen, die global agieren und Standards setzen, wie das Beispiel von Solos zeigt. Das Unternehmen kombiniert mithilfe des Aquaponik-Systems Pflanzenanbau und Fischzucht.

»Es ist ein cleveres Zusammenspiel, bei dem beide Kulturen voneinander profitieren, indem – vereinfacht dargestellt – die Fische die Nährstoffe für die Pflanzen liefern und die Pflanzen durch die Aufnahme der Nährstoffe das Wasser wieder filtern«, erklärt Matthäus Kircher, Mitbegründer der Solos-Farm, und ergänzt: »Im Vergleich zur konventionellen bodengebundenen Landwirtschaft erzielen wir dabei Wassereinsparungen bis zu 90 Prozent«. Außergewöhnliche Ideen, die aus Südtirol kommen, können so unseren Alltag nachhaltig verändern.

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