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Vorreiter in Innovation und Nachhaltigkeit

Kleines Land, große Kraft: Wie Südtirol neue Standards setzt

Südtirol Titel

In der HafenCity Hamburg entsteht derzeit Deutschlands höchstes Holzhochhaus, das »Roots«, an dessen Bau auch das Unternehmen Rubner aus Südtirol beteiligt ist. | © Daniel Sumesgutner

Es baut sich was zusammen in der HafenCity Hamburg. Mit einer Höhe von 72 Metern entsteht hier derzeit das höchste Holzhaus Deutschlands, das »Roots«. Viele Unternehmen sind daran beteiligt und mit Rubner an vorderster Front auch eines aus Südtirol. Die norditalienische Region ist bekannt für eine enorme Expertise in den Bereichen Tischlerhandwerk, Baugewerbe, Gebäudetechnik, aber auch Agritech und Greentech. 

»Bei dem Projekt ›Roots‹ sind wir als planendes und ausführendes Unternehmen tätig. Wir sind schon in einer sehr frühen Projektphase in der Ausführungsplanung involviert gewesen und zeichnen so für die technische und konstruktive Realisierung verantwortlich. Eine zentrale Herausforderung war die Sicherstellung der strukturellen Stabilität und des Brandschutzes«, erklärt Anja Thurik, Leiterin Marketing bei der Rubner Holzbau GmbH und gibt interessante  Einblicke bezüglich des Baus: »Die werkseitig vorgefertigten Wandelemente in Holzrahmenbauweise umfassen eine Fläche von 16.200 Quadratmetern. Insgesamt verarbeiten wir mehr als 5.500 Kubikmeter Nadelholz, darunter 4.430 Kubikmeter Brettsperrholz und 820 Kubikmeter Sonderhölzer. Durch den Einsatz von Holz konnten im Vergleich zu konventionellen Bauweisen rund 3.500 Tonnen CO₂ eingespart werden, wodurch das Gebäude als Musterbeispiel der Nachhaltigkeit gilt.«

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Nachhaltig gesunde Wohlfühl-Wohnwelten aus Vollholz schaffen ist das Hauptanliegen von Holzius. | © Studio Wälder

Wegweisende Ideen

Rubner, ein Familienbetrieb, der 1926 in Kiens gegründet wurde und mittlerweile mehr als 1.400 Mitarbeitende in vier Ländern zählt, ist mit seinem Know-how und seiner Dualität, als Unternehmen nachhaltige Ideen zu entwickeln und so etwas für die Umwelt, für das Klima, für das Leben der Gesellschaft zu tun, beispielhaft. So könnten im Holzsektor auch noch Namen wie etwa Rothoblaas, Holzius, Barth, Leneco, LignoAlp, Microtec, Erlacher und viele andere Unternehmen aus Südtirol genannt werden, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen zeigen, wie in Zukunft energieeffizienter und nachhaltiger gebaut werden kann. Denn mit seinem natürlichen Lebenszyklus und seiner Klimawirkung ist das erneuerbare Material Holz prädestiniert für kreislauffähiges Bauen.

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In der Nähe von Paris wirkte Rubner am Bau des internationalen Campus des Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte. | © tba

Ästhetik und Präzision

Jedoch obgleich sich der Eindruck aufdrängen mag: Südtirol kann nicht nur Holz. Insgesamt waren Ende März 2025 im Handelsregister der norditalienischen Region 61.853 Unternehmen eingetragen und dies aus den verschiedensten Bereichen wie Lebensmittel, Dienstleistung, Baugewerbe, Handwerk, Gastgewerbe, Landwirtschaft et cetera. Was sie eint – bei aller Unterschiedlichkeit – ist das Geschick und die Präzision, mit der sie bei ihrem Tun vorgehen. So haben sich die Unternehmen im Land einen hohen Anspruch an Ästhetik und Ausführung auf die Fahnen geschrieben. Dass dies nicht nur Phrasen und wohlgemeinte Versprechungen sind, zeigt die Realität.

Denn ob beispielsweise im Bereich Agritech das Unternehmen Geier mit seinen Raupenfahrzeugen und Maschinen für den Obst- und Weinbau als wichtiger Partner für die Landwirtschaft, im Bereich Greentech die junge Firma Alpitronic, deren Produkt »Hypercharger« sich binnen sechs Jahren zur meistinstallierten E-Schnellladesäule in ganz Europa etabliert hat, in puncto Alpine Technologien die Technoalpin-Gruppe, die mit ihren Schneekanonen für die optimale Basis auf Langlauf- und Abfahrtspisten sorgt, im Lebensmittelsektor das Unternehmen Dr. Schär, welches als globaler Marktführer bezüglich glutenfreier Lebensmittel vielen Menschen im D-A-CH-Raum, aber auch darüber hinaus eine abwechslungsreiche Ernährung ermöglicht oder auch Südtirols Handwerk, das regelmäßig bei den WorldSkills ausgezeichnet wird – die Region ist branchenmäßig bereits breit aufgestellt, Tendenz steigend.

Auffällig als treibender Motor ist schließlich die Innovationsstärke der Unternehmen, die damit nicht nur sich selbst etwas beweisen können, sondern vor allem auch einen wesentlichen Beitrag für das Allgemeinwohl der Gesellschaft leisten wollen. Das Bauen mit Holz ist dabei beispielhaft, schafft das Material doch in jedem Wohnhaus, jedem Büro, jeder Lagerhalle ein gesundes Klima für das Zusammensein.

 

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