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Volkswagen Financial Services

In der Erfolgsspur bleiben

 

Headquarter Volkswagen Financial Services
(Bild: Volkwagen Financial Services)

Finanzdienstleistungen und Services rund um das Thema Mobilität sind ein Riesenmarkt. Doch die Branche steht ebenso wie die Automobilhersteller zugleich vor einem massiven Umbruch. Wie Volkswagen Financial Services als einer der führenden Anbieter im Markt auf die Herausforderungen reagiert und seine Wettbewerbsvorteile weiterentwickelt.

Für die Autoproduzenten wird 2020 wohl zum Horrorjahr. Nach Angaben des europäischen Herstellerverbands Acea ist während des Lockdowns im Frühjahr der Absatz von Neufahrzeugen in Europa im Vergleich zum Vorjahr zeitweise um mehr als 70 Prozent eingebrochen. Im Sommer 2020 zeichnete sich zwar eine leichte Erholung ab. Branchenexperten prognostizieren für das Gesamtjahr aber immer noch ein deftiges Minus von rund einem Drittel. Davon betroffen sind auch Finanzdienstleister – allen voran die Finanzierungstöchter der großen Automobilkonzerne. Nach Angaben des Datenanbieters Statista werden allein in Deutschland, dem größten Automarkt in Europa, vier von fünf Neuwagen entweder per Kredit oder Leasing finanziert. Einer der größten Player in diesem Markt ist Volkswagen Financial Services (VWFS). Das Unternehmen gehört neben der Volkswagen Bank, Porsche Financial Services sowie – direkt oder indirekt – diversen Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA und Kanada zu Volkswagen Finanzdienstleistungen. Zum Jahresende 2019 wies der Konzernbereich eine Bilanzsumme von rund 223,5 Milliarden Euro und einen Bestand von mehr als 21 Millionen Verträgen aus.

Jahrzehntelanges Know-how als Wettbewerbsvorteil

Stefan Imme begreift das derzeit schwierige Branchenumfeld eher als Chance denn als Hemmschuh: „Auch wenn der Markt insgesamt in den kommenden Jahren langsamer wächst und auch wenn vor allem bei den privaten Haushalten die Bereitschaft sinkt, ein eigenes Auto zu kaufen – der Markt für Finanzierungen und Leasing wird wachsen“, ist der Chief Digital Officer von Volkswagen Financial Services überzeugt. „Hinzu kommt, dass sich die Nachfrage nach Mobilität positiv in unsere Richtung verändern wird. Denn bei Elektrofahrzeugen gibt es eine deutlich höhere Leasingquote als bei Verbrennern.“ Parallel dazu sieht Imme sogenannte Subskriptionsmodelle auf dem Vormarsch: Bei ihnen zahlt der Nutzer eine monatliche Kostenpauschale, die auf Wunsch die Tankrechnungen inkludiert.

Produktinnovationen haben bei VWFS Tradition. 1966 bot die VW-Tochter als erster Finanzdienstleister hierzulande Fahrzeug-Leasing an. Ende der Neunzigerjahre brachten die Braunschweiger erstmals Paketlösungen auf den Markt, die Finanzierung, Versicherung und Servicezusatzleistungen für Wartung und Verschleißteile in einem Produkt zusammenfassen. „Wir verfügen somit über langjährige Erfahrung und hohes Know-how zum Beispiel im Bereich des Restwert-Managements“, sagt Imme. Er sieht sein Unternehmen gut gerüstet, in einem komplexen, sich verändernden Markt mit vielfach austauschbaren Produkten den USP aus einer Position der Stärke heraus zu verteidigen. „Aufgrund des hohen Vertragsbestands verfügen wir zum Beispiel über das führende Restwert-Management im Markt. Die Daten daraus und unsere Erfahrung helfen uns dann bei der Entwicklung digitaler Instrumente oder bei neuen Angeboten. So ist es für uns deutlich einfacher, ein attraktives Leasing-Angebot im E-Mobilbereich darzustellen als für einen Neueinsteiger im Markt“, meint der Chief Digital Officer.

Der Erfolg von VWFS basiert für Imme vor allem auf drei Wettbewerbsvorteilen. Da ist zunächst die hohe Produktverfügbarkeit: „Wir bieten eine breite Palette an Produkten im Bereich der Finanzierung inklusive Leasing, Flottenmanagement und Mobilität. Es gibt kaum einen Aspekt rund um die Themen Auto und Mobilität, die wir nicht abbilden“, sagt der Manager. „Das spielt uns in die Karten, weil immer mehr Menschen Mobilität nicht kaufen, sondern zunehmend nur flexibel nutzen möchten. Immer wichtiger werden damit digitale Services wie Payment, aber auch Tanken und Wartung.“ Die VW-Tochter richtet ihre Produkte, Prozesse und Kommunikation konsequent daran aus, die Kontaktfläche zum Kunden zu vergrößern. „Anders als beim Fahrzeugkauf alle paar Jahre oder bei der Versicherungsthematik zum Jahresende wollen wir mit diesen Services unseren Kunden viel häufiger begegnen und im Idealfall sogar täglich wahrgenommen werden – das ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil, der immer relevanter wird“, ist Imme überzeugt. „Deswegen haben wir zum Beispiel den Selbstbehalt aus unseren Versicherungsverträgen rausgenommen, weil wir so auch bei einem Bagatellschaden in Kontakt mit unserem Kunden kommen.“ Als weitere Wettbewerbsvorteile nennt er die Nähe zu den starken, emotional aufgeladenen Marken im Konzern wie Audi, Porsche und VW. Und als Drittes schließlich die Preisführerschaft im Kerngeschäft.

Schritt halten mit den neuen Mobilitätsprodukten

Die größten Herausforderungen für VWFS sieht Imme in der Digitalisierung: „Die Produkte werden in den kommenden Jahren ganz andere sein. Charging wird ein großes Thema oder Smart Parking, wo wir Marktführer werden wollen. All das sind Themen, die sich dynamisch entwickeln, sodass wir darauf achten müssen, dass wir mit unseren Produkten Schritt halten.“ Auch werde es zukünftig viel mehr Kanäle geben, auf denen man Kunden ansprechen könne. „Mobilität ist und bleibt unser Kern – und um diesen Kern herum werden wir unsere zukünftigen Angebote entwickeln und platzieren“, umreißt Imme das Konzept der Firmenstrategie. Sein Blick in die Zukunft ist durch Optimismus geprägt: „Es wird sicherlich immer wieder Nischen-Player geben, die einzelne Services oder Finanzbausteine genauso gut anbieten können wie wir. Aber in der Gesamtheit ist der Markt so komplex, dass wir in der Breite mit unserem hochqualitativen Portfolio an der Spitze stehen bleiben werden.“

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